Substanz und Synonyme: LSD

Lysergsäurediäthylamid (wissenschaftlicher Name, kurz form ist LSD)

LSD-25

Trip

Acid

Filz

Pappe


Enthaltene Wirkstoffe: 

Der halb syntetisch hergestellte Wirkstofff Lysergsäurediäthylamid, LSD oder LSD-25 ist ein chemisch hergestelltes Derivat der Lysergsäure.


Nachweisbarkeit:

Urin: 

LSD ist im Urin maximal 5 Tage nachweisbar.

 

Blut:

Im But ist LSD maximal 12 Stunden nachweisbar.

 


Aussehen und Vorkommen:

 

 

LSD-25 als "Pappen" oder "Filze":

kommt meistens in Form kleiner Papierschnipsel vor. Sie werden Pappen oder Filze bezeichnet, das LSD wird vorher auf sogenannte Blotter (bunte Papierbögen) getropft. Das Papier dient als Objektträger und wird normalerweise unter die Zunge oder allgemein in den Mund gelegt.

 

LSD-25 in flüssiger Form:

sehr selten wird LSD direkt flüssig verkauft. Falls schon, wird es oft in dunklen Fälschen verkauft. LSD-25 kann bereits flüssig vom Körper aufgenommen werden, daher ist besondere Vorsicht geboten.


Wirkungen:

 

Dosierung (µg: Mikrogramm):

 

25 bis 50 µg: Schwellendosis, um erste leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.

 

50 bis 100 µg: Heute üblicherweise auf Parties eingesetzte Dosierung mit mittleren körperlichen und psychischen Effekten.

 

100 bis 300 µg: Stärkere körperliche und psychische Effekte.

 

250 µg: Von Albert Hofmann bei seinem ersten Selbstversuch freiwilligen LSD-Trip eingenommene Dosis.

 

300 bis 500 µg: Äußerst intensives psychedelisches Erlebnis, Halluzinationen, nur für erfahrene KonsumentInnen.

 

500 bis 1.000 µg: Sehr hohe Dosierung, die bei der psychedelischen Therapie eingesetzt wird.

(die Dosierungsangaben beziehen sich auf eine etwa 75 kg schwere, männliche Person)

Wirkungsspektrum:

Töne, Farben, Gefühle werden verändert wahrgenommen.

 

Gesteigerte Kreativität und Assoziationsvermögen, lebhafte Phantasie.

 

Gegenstände können sich optisch verformen (morphen) und verändern sich in ihrer Größe sowie ihrer Verortung im Raum (Illusionen).

 

Man sieht Dinge und Szenerien, die real nicht existieren. Normalerweise kann der User einschätzen, dass diese nicht real sind (Pseudohalluzinationen).

 

euphorische Grundstimmung und verändertes Zeitempfinden können ebenfalls auftreten.

 


Kurzzeitnebenwirkungen:

 

Bei Nebenwirkungen gilt immer, direkt bei den ersten Anzeichen

von Unwohlsein oder unerwünschten physischen- und/oder psychischen Wirkungen sofort   Kopf-, Nacken- und Unterarme kühlen. Außerdem schnellstmöglich

eine ruhige Umgebung zum beispiel an der frische Luft aufsuchen.

Bekannte Kurzzeitnebenwirkungen, beim Konsum von LSD-25 sind:

 

  • eingeschränkte Reaktionsfähigkeit
  • Schweißausbrüche
  • Gleichgewichts- und Orientierungsstörungen
  • Pupillenerweiterung
  • Schwindel und Übelkeit (vor allem beim Einsetzen der Wirkung)
  • nicht kontrollierbare Angstzustände.
  • Es besteht Unfallgefahr durch Fehlhandlungen (z. B. Selbstüberschätzung: Glaube, fliegen oder Züge anhalten zu können oder Wahrnehmungsverschiebung: Fehleinschätzung von Distanzen im Straßenverkehr)
  • Bei starken Verwirrtheitszuständen und Horrortrips besteht die Gefahr, sich selbst bzw. andere zu verletzen.

Langzeitnebenwirkungen:

 

Körperliche Schädigungen sind nach aktuellem Wissensstand sehr unwahrscheinlich.

Das Risiko beim Konsum von LSD liegt eindeutig im psychischen Bereich: Auch bei einmaligem Konsum können latente psychische Störungen ausgelöst werden.


Bekannte Wechselwirkungen:

 

Der Mischkonsum von verschiedenen psychoaktiver Substanzen erhöht immer

das allgemeine Risiko des Konsums. Es werden teilweise die Wirkungen

verstärkt teilweise allerdings sogar gegenseitig unterdrückt.

Desweiteren sollte kein Mischkonsum betrieben werden,

da sich das Risiko sämtlicher Nebenwirkungen aller gemischten Substanzen

immer verstärkt. Wichtig ist, dass die Kombination von Substanzen welche

einer unterschiedlichen Wirkungs Gruppe unterteilt sind

immer ein enormes zusätzliches Risiko mit sich bringen.

  LSD & Alkohol:

Die Alkohol Wirkung wird unterdrückt wodurch das Risiko einer Alkoholvergiftung drastisch erhöht wird. 

 

 

 

LSD & Cannabis:

Bei niedrigem THC-Konsum verstärkt diese Kombination die Wirkung des LSD. Zu viel THC-Konsum erhöht allerdings die Wahrscheinlichkeit einen Horrortrip zu erleben.

 

 

 

LSD & Upper (Speed, etc.):

Die meisten Upper wie Speed oder Crystal-Meth, mindern die LSD Wirkung. Vor allem wenn diese Substanzen direkt vor dem LSD-Konsum, konsumiert werden.

 

 

 

LSD & MDMA (Ecstasy):

Die Ecstasy Wirkung wird verstärkt und die LSD Wirkung leicht abgeschwächt. Der Trip verläuft meistens sozialer und Ecstasy ähnlicher.

 


Bekannte Streckmittel:

 

LSD wird normalerweise nicht gestreckt. Allerdings ist es sehr verbreitet, dass legale alternativen, welche deutlich billiger sind, als LSD verkauft wird.


Rechtliche Situation:

 

Deutschland & Österreich & Schweiz:

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der LSD Konsum, Besitz, Erwerb und Handel illegal und somit verboten. Diese Substanz unterliegt dem BTMG, deshalb werden alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit dieser Droge, stark von den Behörden verfolgt und bestraft.


Safer Use:

 

Generelle Safer-Use Regeln:

-Vermeide es wenn du dich schlecht fühlst, bei dem Konsum jeder Substanz kommt es immer auf das Set (inneres Wohlbefinden) und Setting (Einfluss der Umgebung) an.

 

-Achte darauf was du kaufst, nutze bei Möglichkeiten diverse Drogen schnelltest oder Streckmitteltests. 

 

-Jungen Menschen, besonders unter 21 raten wir generell vom Konsum psychedelischer Substanzen ab.

 

-Vermeide grundsätzlich den Mischkonsum verschiedener psychoaktiver Substanzen, Wechselwirkungen sind immer Riskant und Unvorhersehbar.

 

-Sofort bei den ersten Anzeichen von Unwohlsein oder unerwünschten physischen- und/oder psychischen Nebenwirkungen sofort Kopf-, Nacken- und Unterarme kühlen. Außerdem gilt immer eine ruhige Umgebung und frische Luft aufsuchen.

 

 

Tipp:

Gespräche mit guten Freunden und/oder dem Partner

helfen aus jedem schlechten Trip!

 

 

LSD-25 Safer-Use Regeln:

Menschen, die psychisch vorbelastet sind bzw. psychische Erkrankungen haben, sowie Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen setzen sich einem besonderen Risiko aus, wenn sie LSD konsumieren. Unbedingt vorher Infos dazu einholen und im Zweifelsfall auf den Konsum verzichten! Auch jungen Menschen raten wir vom LSD-Konsum ab.

 

Zur Dosierung: Berichte erfahrener User weisen darauf hin, dass eine zu niedrige Dosierung psychisch belastender sein kann als eine zu hohe. Dosierst Du zu niedrig, kannst Du Dich der Wirkung eventuell nicht ganz hingeben, steckst zwischen Rausch und Realität fest, was im ungünstigsten Fall zu einem angstauslösenden Bad Trip führen kann.

 

Ein paar Stunden vor dem Trip nichts essen. Ein voller Magen kann verstärkt Übelkeit hervorrufen.

 

Todesfälle durch LSD-Überdosierung sind uns nicht bekannt.


Safer Sex:

 

Wirkt LSD-25 Konsum sexuell stimulierend, kann es vorkommen, dass Konsumenten Verhütungsmittel vergessen oder ignorieren. Achte immer auf geschützten Geschlechtsverkehr zum Schutz deines Geschlechtspartners und zu Selbstschutz zwecken.


Quellen:

 







Haftungsausschluss:

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