Substanz und Synonyme: Alkohol

Ethanol (Ethylalkohol)

Äthanol (Äthylalkohol)

Hydroxyethan

Spiritus

Sprit

Weinbrand

Karbinol

Feuerwasser

Fusel

Stoff 


Enthaltene Wirkstoffe: 

Die klassische und die am meisten verbreitete Bezeichnung für den Wirkstoff von Alkohol ist Ethanol oder auch Ethylalkohol genannt.


Nachweisbarkeit:

Urin:

Abhängig von der konsumierten Dosis ist Alkohol im Urin etwa 1-6 Tage nachweisbar.

 

Blut:

Abhängig von der konsumierten Dosis sowie der körperlichen Gewöhnung ist Alkohol bei Bluttests etwa 1-5 Tage nachweisbar.

 


Aussehen und Vorkommen:

 

 

Alkohol:

kommt normalerweise in flüssiger Form vor, da Alkohol eine legale psychoaktive Substanz ist, wird sie üblicherweise in Gefäßen (Dosen, Flaschen, etc.) verkauft.


Konsumvarianten:

 

Der orale Konsum:

Üblicherweise wird Alkohol in flüssiger Form getrunken. Da Alkohol ein legaler und vom Staat verkaufter psychoaktiver Stoff ist, weichen Konsumenten selten von der bereits angebotenen Konsumform ab.


Wirkungen:

 

Bei dem Konsum jeder Substanz kommt es immer auf das

Set (inneres Wohlbefinden) und Setting (Einfluss der Umgebung) an.

Deshalb ist es besonders wichtig immer die richtige Ausgangssituation zu haben.

Die perfekte hingegen kann es niemals geben, Drogen wirken immer

unterschiedlich, kein Trip ist wie der andere.

In geringen Mengen wirkt Alkohol normalerweise leicht- bis stark Stimmungsaufhellend und steigert das allgemeine Wohlbefinden des Konsumenten enorm. Außerdem kann es sehr entspannend wirken, gleichzeitig mindert es persönliche Ängste und wirkt auch enthemmend. Unter anderem deshalb kann der Konsum sehr Kontaktfreudig machen. Aufgrund der entspannenden Wirkung von Alkohol lockert sich auch die Magenmuskulatur. Dadurch wird das Völlegefühl nach einem Schnaps beispielsweise zwar besser, die Verdauung an sich wird jedoch eher verlangsamt. In niedrigen Dosen kann Alkohol auch sexuell anregend wirken, bei zu hohen Dosierungen wirkt es dann allerdings entgegensetzend und eher einschläfernd.


Kurzzeitnebenwirkungen:

 

Bei Nebenwirkungen gilt immer, direkt bei den ersten Anzeichen

von Unwohlsein oder unerwünschten physischen- und/oder psychischen Wirkungen sofort   Kopf-, Nacken- und Unterarme kühlen. Außerdem schnellstmöglich

eine ruhige Umgebung zum beispiel an der frische Luft aufsuchen.

Bekannte Kurzzeitnebenwirkungen, beim Konsum von Speed/Pep:

 

  • plötzliche und ungewollte Enthemmung
  • Gefahren werden unterschätzt oder falsch eingeschätzt
  • hohe Selbstüberschätzung
  • Impullsivität und erhöhte Aggresivität
  • starke Stimmungsschwankungen
  • Koordinations- und Reaktionsstörungen
  • leichte Visuelle Störungen (z.b. Doppeltsehen)
  • Übelkeit und Erbrechen

Langzeitnebenwirkungen:

 

Dauerhafter Alkoholkonsum schädigt die Leber, das Nervensystem, das Herz, die Bauchspeicheldrüse und vorallem den Magen-Darm-Trakt. Bei Männern und Frauen kann es außerdem zur Impotenz bzw. bei den Frauen zur Unfruchtbarkeit kommen.

 

Das Risiko von Krebserkrankungen der Leber, des Magens, des Kehlkopfes, der Speiseröhre sowie im Bereich der Mund. und Rachenhöhle steigt mit andauerndem, hohem Alkoholkonsum.

 

Weiterhin sind vorzeitiges Altern, Hautveränderungen sowie dauerhafte Schlafstörungen, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen möglich.


Bekannte Wechselwirkungen:

 

Der Mischkonsum von verschiedenen psychoaktiver Substanzen erhöht immer

das allgemeine Risiko des Konsums. Es werden teilweise die Wirkungen

verstärkt teilweise allerdings sogar gegenseitig unterdrückt.

Desweiteren sollte kein Mischkonsum betrieben werden,

da sich das Risiko sämtlicher Nebenwirkungen aller gemischten Substanzen

immer verstärkt. Wichtig ist, dass die Kombination von Substanzen welche

einer unterschiedlichen Wirkungs Gruppe unterteilt sind

immer ein enormes zusätzliches Risiko mit sich bringen.

 Alkohol & Nikotin/Tabak:

Die Wirkung des Alkohols wird kurzzeitig deutlich verstärkt. Es besteht ein erhöhtes Risiko an Übelkeit und/oder  Erbrechen zu leiden.

 

 

 

Alkohol & Cannabis:

Die Alkoholwirkung wird deutlich verstärkt wobei die Cannabis Wirkung hingegen unterdrückt wird und dadurch weniger stark wahrgenommen  wird.

Diese Kombination fördert sowohl Übelkeit und Erbrechen

als auch gefährliche Kreislaufprobleme. 

 

 

 

Alkohol & MDMA (Ecstasy):

Die Alkoholwirkung wird unterdrückt wodurch das Risiko einer Alkoholvergiftung drastisch erhöht wird. Sehr große Belastung für Leber und Niere, zusätzlich eine sehr hohe Belastung für den Kreislauf. Der Mischkonsum erzeugt, je nach Dosis beider Substanzen, starke und lang anhaltende Gedächtnislücken.

 

 

 

Alkohol & Upper (Speed, etc.):

Die Alkoholwirkung wird unterdrückt wodurch das Risiko einer Alkoholvergiftung drastisch erhöht wird. Sehr große Belastung für Leber und Niere, zusätzlich eine sehr hohe Belastung für den Kreislauf.

 

 

 

Alkohol & Halluzinogene (LSD,  etc.):

Erhöhung und zusätzliche Belastung des Kreislauf-Systems und erhöhte Herzfrequenz. Das Risiko von Atemlähmungen wird deutlich erhöht.


Bekannte Streckmittel:

 

Alkohol ist in fast allen Ländern weltweit ein bekanntes und teilweise hoch angesehenes Luxus Genussmittel. Daher wird diese Substanz in den meisten Ländern kontrolliert und staatlich überwacht verkauft. Aus diesem Grund gibt es nur einen kleinen Schwarzmarkt für diese psychoaktive Substanz und somit auch kaum bekannte Streckmittel. 


Rechtliche Situation:

 

Deutschland & Österreich & Schweiz:

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Alkohol Konsum nicht verboten und somit unter Beachtung gewisser Regeln und Vorschriften legal.


Safer Use:

 

Generelle Safer-Use Regeln:

-Vermeide es wenn du dich schlecht fühlst, bei dem Konsum jeder Substanz kommt es immer auf das Set (inneres Wohlbefinden) und Setting (Einfluss der Umgebung) an.

 

-Achte darauf was du kaufst, nutze bei Möglichkeiten diverse Drogen schnelltest oder Streckmitteltests. 

 

-Jungen Menschen, besonders unter 21 raten wir generell vom Konsum psychedelischer Substanzen ab.

 

-Vermeide grundsätzlich den Mischkonsum verschiedener psychoaktiver Substanzen, Wechselwirkungen sind immer Riskant und Unvorhersehbar.

 

-Sofort bei den ersten Anzeichen von Unwohlsein oder unerwünschten physischen- und/oder psychischen Nebenwirkungen sofort Kopf-, Nacken- und Unterarme kühlen. Außerdem gilt immer eine ruhige Umgebung und frische Luft aufsuchen.

 

 

Tipp:

Gespräche mit guten Freunden und/oder dem Partner

helfen aus jedem schlechten Trip!

 

 

Alkohol Safer-Use Regeln:

 

-Vor dem anstehenden Alkoholkonsum sollte immer ausreichend gegessen und getrunken werden. Vor allem Nahrungsmittel schonen den Magen und der Alkohol gelangt nicht so schnell ins Blut, was einen kontrollierbaren Konsum unterstutzt.

 

-Alkohol trocknet den Körper aus. Deshalb immer ausreichend Wasser oder andere nicht alkoholische Getränke konsumieren.

 

-Vermeide den Substanz internen Mischkonsum. Generell sollte Mischkonsum in Verbindung mit Alkohol vermieden werden, allerdings sollte auch der Mischkonsum verschiedener alkoholischer Getränke vermieden werden. Trinke nicht zu viele verschiedene alkoholische Getränke durcheinander, das erhöht das Risiko einer Alkoholvergiftung enorm, da jedes alkoholische Getränk unterschiedlich schnell und stark wirkt.


Safer Sex:

 

Wirkt Alkoholkonsum sexuell stimulierend, kann es vorkommen, dass Konsumenten Verhütungsmittel vergessen oder ignorieren. Achte immer auf geschützten Geschlechtsverkehr zum Schutz deines Geschlechtspartners und zu Selbstschutz zwecken.

 

Feminin Special:

Frauen welche mit der Pille Verhüten sollten während- und mindestens Sechs Stunden nach der Einnahme keinen Alkohol konsumieren. Konsumiert man trotzdem und muss sich zusätzlich innerhalb der ersten Sechs Stunden übergeben sollte umgehend ein Frauenarzt aufgesucht werden. Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann dadurch minimiert oder komplett zerstört werden. 

 

 

Das trinken während der Schwangerschaft ist natürlich auch absolut nicht empfehlenswert. Denkt bei dem Konsum nicht nur an euch sondern auch an das unschuldige Kind in euch. 

 


Quellen:

 







Haftungsausschluss:

Diese Seite bietet lediglich theoretische Informationen über psychogene Substanzen an. Informationen darüber wurden sorgfältig meist auf Basis wissenschaftlicher Quellen recherchiert. Für ihre Richtigkeit kann aber keine Haftung übernommen werden. Angaben zur Rechtslage können veraltet oder fehlerhaft sein, recherchiert diese also selber nach! Zu keinem Zeitpunkt ruft diese Seite zum aktiven Drogen kaufen illegaler Substanzen, deren Konsum oder etwaig illegalen Handlungen auf. Bitte informiert euch selbständig der Eigenverantwortung gemäß über die vorherrschende Rechtslage in eurem aktuellen Wohnland und handelt ausschließlich gesetzeskonform unter Beachtung der Safer-Use-Regel. Es wird keine Haftung für etwaig fehlerhafte Angaben zu Dosierung, Wirkung, Nebenwirkung, Erfahrungsberichten und sonstigen Informationen zu Drogen übernommen. Dieser Infoblog rät im Zweifelsfall bei unklarer Rechtslage selbst vom legalen Drogen bestellen ab. Liegt dies außerhalb des Willenshorizontes des Lesers, so sei dringend Safer-Use und autodidakte Selbstrecherche vor dem Konsum angeraten.Bist Du dir über dein Konsummuster im Unklaren oder befürchtest, abhängig geworden zu sein, so empfehlen wir die Konsultierung deines Hausarztes und das Aufsuchen einer Drogenberatungsstelle.