Substanz und Synonyme: Koffein/Coffein


Enthaltene Wirkstoffe: 

Der Wirkstoff Koffein/Coffein ist eine Stimulanz welche allerdings auch analgetisch (schmerzstillend) wirken kann.


Nachweisbarkeit:

 

Normalerweise wird nicht versucht, den Koffein Gehalt im Körper zu messen oder nachzuweisen. Da es sich hier um eine legale psychoaktive Substanz handelt, währe jeder Urin- oder Blut-Test quasi Zeitverschwendung und teilweise auch viel zu aufwendig.


Aussehen und Vorkommen:

 

 

Koffein/Coffein:

kommt normalerweise in flüssiger Form vor. Koffein/Coffein kann auch in Tabletten oder als weißes Pulver vorkommen (vor allem wenn Koffein in der Apotheke erworben wird).


Konsumvarianten:

 

Der orale/nasale Konsum:

Üblicherweise wird Koffein oral oder nasal Konsumiert. Nasal wirkt Koffein natürlich schneller aber auch kürzer als oral, hier verhält es sich wie bei den meisten anderen psychoaktiven Substanzen oder psychotropen Stoffen.


Wirkungen:

 

Bei dem Konsum jeder Substanz kommt es immer auf das

Set (inneres Wohlbefinden) und Setting (Einfluss der Umgebung) an.

Deshalb ist es besonders wichtig immer die richtige Ausgangssituation zu haben.

Die perfekte hingegen kann es niemals geben, Drogen wirken immer

unterschiedlich, kein Trip ist wie der andere.

Der Wirkstoff Koffein hat eine anregende Wirkung, welche als Stimulans die Grundfunktionen des Körpers beeinflusst. Der Blutdruck wird erhöht und Ermüdungserscheinungen werden minimiert. Außerdem wird die Aufmerksamkeit und das Konzentrationsvermögen deutlich verstärkt.


Kurzzeitnebenwirkungen:

 

Bei Nebenwirkungen gilt immer, direkt bei den ersten Anzeichen

von Unwohlsein oder unerwünschten physischen- und/oder psychischen Wirkungen sofort   Kopf-, Nacken- und Unterarme kühlen. Außerdem schnellstmöglich

eine ruhige Umgebung zum beispiel an der frische Luft aufsuchen.

Bekannte Kurzzeitnebenwirkungen, beim Konsum von Koffein:

 

  • Nervosität
  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Zittern
  • Herzrhythmusstörungen
  • Anstieg der Körpertemperatur
  • Anregung der Schweißbildung
  • Unterdrückung des Hungergefühls

Langzeitnebenwirkungen:

 

Dauerhafter und exzessiver Konsum von Koffein kann zur Ausbildung einer körperlichen und psychischen Gewöhnung führen. Bei Entzug können Symptome wie Kopfschmerzen, starke Nervosität, Müdigkeit, Erschöpfung, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Erbrechen oder Bewegungs- und Konzentrationsstörungen auftreten.

 


Bekannte Wechselwirkungen:

 

Der Mischkonsum von verschiedenen psychoaktiver Substanzen erhöht immer

das allgemeine Risiko des Konsums. Es werden teilweise die Wirkungen

verstärkt teilweise allerdings sogar gegenseitig unterdrückt.

Desweiteren sollte kein Mischkonsum betrieben werden,

da sich das Risiko sämtlicher Nebenwirkungen aller gemischten Substanzen

immer verstärkt. Wichtig ist, dass die Kombination von Substanzen welche

einer unterschiedlichen Wirkungs Gruppe unterteilt sind

immer ein enormes zusätzliches Risiko mit sich bringen.

Koffein & Upper:

Hohe Belastung für das Herz-Kreislaufsystem, hoher Flüssigkeitsverlust und Überhitzung sind möglich.

 

Koffein & Downer:

Kann den Organismus teilweise sogar sehr stark belasten.


Bekannte Streckmittel:

 

Koffein an sich wird nicht gestreckt, dafür wird es häufig zum Strecken von beispielsweise Speed oder Ecstasy verwendet.


Rechtliche Situation:

 

Deutschland & Österreich & Schweiz:

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Koffein Konsum nicht verboten und somit unter Beachtung gewisser Regeln und Vorschriften legal.


Safer Use:

 

Generelle Safer-Use Regeln:

-Vermeide es wenn du dich schlecht fühlst, bei dem Konsum jeder Substanz kommt es immer auf das Set (inneres Wohlbefinden) und Setting (Einfluss der Umgebung) an.

 

-Achte darauf was du kaufst, nutze bei Möglichkeiten diverse Drogen schnelltest oder Streckmitteltests. 

 

-Jungen Menschen, besonders unter 21 raten wir generell vom Konsum psychedelischer Substanzen ab.

 

-Vermeide grundsätzlich den Mischkonsum verschiedener psychoaktiver Substanzen, Wechselwirkungen sind immer Riskant und Unvorhersehbar.

 

-Sofort bei den ersten Anzeichen von Unwohlsein oder unerwünschten physischen- und/oder psychischen Nebenwirkungen sofort Kopf-, Nacken- und Unterarme kühlen. Außerdem gilt immer eine ruhige Umgebung und frische Luft aufsuchen.

 

 

Tipp:

Gespräche mit guten Freunden und/oder dem Partner

helfen aus jedem schlechten Trip!

 

 

Koffein/Coffein Safer-Use Regeln:

 

-Vorsicht bei Übermüdung und verantwortungsvollen Tätigkeiten wie Autofahren: Koffein funktioniert nur kurz als "Wachmacher".

 

-Überschätzung, Gereiztheit und "Überkonzentration" setzen schon nach kurzer Zeit verstärkt wieder ein, die Leistungskurve fällt jedoch auf ein noch niedrigeres Niveau als vor dem Konsum.

 

-Kaffee und Koffeintabletten nicht auf leeren Magen konsumieren.

 

-Industriell produzierter Fertigkaffee in Dosen ist häufig überdosiert.


Quellen:

 







Haftungsausschluss:

Diese Seite bietet lediglich theoretische Informationen über psychogene Substanzen an. Informationen darüber wurden sorgfältig meist auf Basis wissenschaftlicher Quellen recherchiert. Für ihre Richtigkeit kann aber keine Haftung übernommen werden. Angaben zur Rechtslage können veraltet oder fehlerhaft sein, recherchiert diese also selber nach! Zu keinem Zeitpunkt ruft diese Seite zum aktiven Drogen kaufen illegaler Substanzen, deren Konsum oder etwaig illegalen Handlungen auf. Bitte informiert euch selbständig der Eigenverantwortung gemäß über die vorherrschende Rechtslage in eurem aktuellen Wohnland und handelt ausschließlich gesetzeskonform unter Beachtung der Safer-Use-Regel. Es wird keine Haftung für etwaig fehlerhafte Angaben zu Dosierung, Wirkung, Nebenwirkung, Erfahrungsberichten und sonstigen Informationen zu Drogen übernommen. Dieser Infoblog rät im Zweifelsfall bei unklarer Rechtslage selbst vom legalen Drogen bestellen ab. Liegt dies außerhalb des Willenshorizontes des Lesers, so sei dringend Safer-Use und autodidakte Selbstrecherche vor dem Konsum angeraten.Bist Du dir über dein Konsummuster im Unklaren oder befürchtest, abhängig geworden zu sein, so empfehlen wir die Konsultierung deines Hausarztes und das Aufsuchen einer Drogenberatungsstelle.